Überall Büros, nirgendwo sozialer Raum! (16.12.2023)

💥Samstag 16.12.2023💥

wir berichten am Samstag #b1612 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

🔥Überall Büros, nirgendwo sozialer Raum!🔥

Samstag, 16.12.2023 | 18:00 Uhr | Persiusstraße 11, 10245Berlin

Anreise: Bus 194, 347 Markgrafendamm | S3, S5, S7, S8, S9, S41, S42, S75, S85, Bus M43 S-Bhf  Ostkreuz

📣 Aufruf: https://laskerkiez.noblogs.org/post/2023/11/29/demonstration-ueberall-bueros-nirgendwo-sozialer-raum/

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🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Persiusstraße 11
  • Markgrafendamm
  • Markgrafendamm 6 (ZK)
  • Corinthstraße
  • Corinthstraße 50 (ZK)
  • Corinthstraße
  • Am Rudolfplatz
  • Am Rudolfplatz/Modersohnstraße (ZK)
  • Danneckerstraße
  • Rudolfstraße
  • Modersohnstr
  • Stralauer Allee
  • Alt-Stralau 68

Demo gegen Gentrifizierung: 16. Dezember 2023 – 18:00 Uhr – Persiusstraße 11, 10245, im Anschluss: Winterfest 20:00 Uhr in der neuen Zukunft am Ostkreuz (Alt-Stralau 68)

Überall Büros, nirgendwo Gerechtigkeit!

Seit dem Jahr 2021 sieht sich der Friedrichshainer Laskerkiez einer massiven Gentrifizierungswelle ausgesetzt, die seinesgleichen sucht.

Zur Erinnerung: 2021 kündigte der Kölner Immobilieninvestor Pandion sein großspuriges Projekt eines Ostkreuz Campus an. Es folgten weitere Luxusbauprojekte von Trockland (Alaska), „The FIZZ“ von International Campus, die „Dockyard Waterfront Offices“ an der Spree und Axis Offices der Streletzki Gruppe am Ostkreuz.

Wie sich also erkennen lässt, geht die Tendenz der Investor*innen und Unternehmen hier klar in eine Richtung: Büroraum soll es werden, der hier die Anwohner*innen und alteingesessene Kiezinstitutionen gnadenlos verdrängt.

Wichtige Institutionen in unserer Nachbarschaft sind bedroht oder mussten uns in diesem Jahr bereits verlassen, erinnert sei hier an den Postspäti „Filmfreund“ an der Corinthstraße 50. Seit nun knapp einem halben Jahr ist der Laden leer und die Nutzung der nachbarschaftlichen Treffpunkte an der Ecke Corinthstraße/Bödikerstraße hat nachgelassen. So kommt ein nachbarschaftlicher und lebenswerter Kiez zum Erliegen. Im Internet wird der Postspäti u.a. als „Bürofläche“ angeboten, auf einen Späti oder einen Imbiss möchte sich der Eigentümer Friedrich G. Hoepfner partout nicht einlassen.

Der Laskerkiez ist dabei ein Sinnbild für einen Kiez der von der Politik jahrelang dem freien Markt überlassen wurde. Jede*r konnte sich mit Geld ein Stückchen holen und kaufen, nun müssen wir als Bewohner*innen ausbaden was große Unternehmen mit uns und unserer Nachbarschaft vorhaben.

Der Kiez wird voller: Viele Menschen ziehen neu in unseren Kiez, viele weitere werden hier bald zum Arbeiten zu den unzähligen Büros pilgern. Es fehlt allerdings massiv an Infrastruktur für ein Kennenlernen, Begegnen und Vernetzen. Die wenigen Projekte hier im Kiez wie das Nachbarschaftszentrum Rudi und die „Zukunft am Ostkreuz“, für deren Erhalt bzw. Weiterbetrieb wir hart kämpfen mussten (mit Erfolg), reichen bei Weitem nicht aus.

Daher fordern wir mehr sozialen Raum!

Jede freie Gewerbefläche in unserem Kiez, und davon gibt es aktuell so einige, geht an irgendein shady-business oder Büroprojekt. Uns reichts!

Dieser Kiez war einst lebenswert und im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden Berlins wo man nur noch nebeneinanderher lebt, bildete der Laskerkiez eine gemütliche Ausnahme.

Nun soll dem Kiez nach und nach Sargnagel für Sargnagel verpasst werden. Das dürfen wir nicht zulassen. Als Nachbarschaftsinitiative haben wir uns immer für den Erhalt von Kiezkultur und einem Miteinander eingesetzt. Wir stehen gegen ein Berlin der Investoren und des Kapitals. Wir müssen uns weiter vernetzen, Kennenlernen, unsere Forderungen und unsere Bedürfnisse in die Öffentlichkeit tragen und massiv gegen die Gentrifizierung und ihre Helfershelfer*innen in Politik und Verwaltung kämpfen.

Darum ist unsere Demo ein weiterer Schritt zu einem „Kiez von Unten“ – Schließt euch an, die Demonstration wird in der neuen Zukunft am Ostkreuz (Alt Stralau 68) enden, wo wir ein gemeinsames Winterfest feiern wollen. Dort besteht Raum zum weiteren Vernetzen, Kennenlerne, für Karaoke, Plätzchen und literweise Glühwein.

Wir sehen uns auf der Straße und beim Winterfest! See you on the Streets in our Laskerkiez! 

Die Laskerkiez-Initaitive wünscht euch allen ein beschauliches Winterfest.

Der Preis wird immer heißer: Nicht fordern, kämpfen! Für die soziale Revolution! (01.05.2023)

💥Montag 01.05.2023💥

wir berichten am Montag #b0105 ab 17:00 Uhr von der Demonstration

🔥Der Preis wird immer heißer: Nicht fordern, kämpfen! Für die soziale Revolution!🔥

Montag, 01.05.2023 | 17:00 Uhr | U-BHf Boddinstraße 12049 Berlin

Anreise: U8, Bus 166, M43 Boddinstraße 

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📣 Aufruf…

🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Hermannstraße (U-Bhf- Boddinstraße)
  • Hermannstraße
  • Karl-Marx-Straße
  • Reuterstraße
  • Sonnenallee
  • Friedelstraße
  • Sanderstraße
  • Kottbusser Damm
  • Kottbusser Tor
  • Adalbertstraße
  • Oranienstraße
  • Oranienplatz

EA Ermittlungsausschuss Berlin +4930 692 22 22

⚠️Hinweise – Please read!

⚠️ Tipps rund um den 1.Mai und für jeden Tag!


Aufruf zum „Der Preis ist heiß“ – Block in der Revolutionären 1. Mai Demonstration.

Mach mit beim „Der Preis ist heiß“ – Block auf der Revolutionären 1. Mai-Demonstration 2023, 18:00 U-Bhf. Boddinstraße, Berlin-Neukölln.

Die Herrschenden des Kapitals sind gut im Ablenken und im einschmuggeln von Gesetzen und Verordnungen, die ihnen selbst nützen und uns schaden. Wir können nicht ignorieren, was in anderen Ländern passiert und wir können nicht ignorieren, was hier passiert. Lasst uns gemeinsam dagegen kämpfen!

Ein Beispiel in unserer Nähe für Kämpfe gegen Unterdrückung ist Frankreich, wo selbst die in den „braven“ Gewerkschaften Organisierten nicht mehr am üblichen Ritual der friedlichen Demonstration teilnehmen, sondern militant auf die Straße gehen oder Blockaden organisieren. Der Grund für diesen Aufruhr sind nicht nur die anstehenden Rentenreformen oder ein paar Prozent „Inflationsausgleich“, sondern der aktuelle Zustand der Welt und die Frage, wo wir damit enden werden, wenn wir nicht handeln.

Geschichte des 1. Mai

Der 1. Mai ist weltweit ein Tag des Kampfes der Ausgebeuteten und Unterdrückten, der 1886 in Chicago seinen Höhepunkt fand, als nach wilden Streiks und Demonstrationen Anarchisten erschossen oder gehängt wurden.

Es sollte nicht vergessen werden, dass der euphemistische Titel der damaligen Ereignisse als „Haymarket Riot“, lediglich den wahren historischen Verlauf der Ereignisse verschleiert. Denn die „Riots“ gingen damals nicht nur von den misshandelten Arbeiterinnen (darunter auch Kinder) aus, die bessere Bedingungen forderten, sondern auch von den Fabrikbesitzern, ihren Handlangern und den vom Staat zum Schutz der Reichen eingesetzten Polizisten. Bei massiven Streikaktionen und Demonstrationen, an denen sich auch andere Sympathisantinnen und selbstorganisierte Syndikate beteiligten, wendeten die Bullen massive und teilweise tödliche Gewalt an. Dabei wurde der erste „Wasserwerfer“ – ein Polizei-Pferdewagen mit Feuerlöschgerät – von den damaligen Demonstranten umgeworfen, noch vor dem heute als „Haymarket Riot“ bekannten Ereignis.

Gegen die „Dauerkrise“, die heute von den Herrschenden und den Reichen aufrechterhalten wird, setzen auch wir auf Selbstorganisation und kollektive Aktionen. Nicht nur am Arbeitsplatz, nicht nur auf der Straße und in den Stadtvierteln, sondern in allen Bereichen der Ausbeutung.

Ausbeutung

Wir werden nicht nur durch Arbeit (bezahlte oder unbezahlte) ausgebeutet. Wir sehen die Ausbeutung in der Zerstörung der natürlichen Ressourcen und der damit einhergehenden Zerstörung von Städten und Gemeinden, wie in Lützerath. Aber wir sehen nicht nur physische Zerstörung. Die Gentrifizierung ganzer ehemals widerstandsfähiger Bezirke, wie Neukölln und Kreuzberg, zwingt die Menschen aus ihren Häusern.

Wir sehen Ausbeutung in den kolonialen Verhältnissen in vielen Teilen des globalen Südens und auch in den weltweiten Kriegen, die als „Schocktherapie des neoliberalen Kapitalismus“ (Naomi Klein) eingesetzt werden. Das Patriarchat, das seit einer gefühlten Ewigkeit herrscht, nutzt einen Teil der Bevölkerung für viel unbezahlte Arbeit aus.

Der Kampf geht weiter!

Wir rufen alle, die genug von kontrollierten Latschdemos haben, dazu auf, sich am diesjährigen „Der Preis ist heiß“-Block in der Revolutionären 1. Mai-Demonstration zu beteiligen.

Der Kampf ist damit aber noch nicht zu Ende. Wir dürfen all die ausgegrenzten Menschen nicht vergessen, die ums nackte Überleben kämpfen, wie z.B. Menschen ohne Wohnung, und wir müssen ihre Aktionen der Selbstorganisation und Hausbesetzungen unterstützen.

Wir begrüßen alle Formen der Konfrontation gegen die Unterdrückenden. Wir haben Streiks von Eisenbahnerinnen, Sexarbeiterinnen, Bäuerinnen, Lieferfahrerinnen, Fabrikarbeiterinnen gesehen – die Liste geht weiter! Wir begrüßen besonders die Streiks, die kreativ und selbstorganisiert sind, wie die Blockadeaktionen der hauptsächlich migrantischen prekären Arbeiterinnen bei den Lieferdiensten.

Bis wir uns auf der Straße treffen, können wir auch mit der Konfrontation an den eigenen Arbeitsplätzen beginnen. Und der 1. Mai ist nicht der einzige Tag, an dem wir gemeinsam kämpfen. Am 30. April finden zwei weitere Demos statt (Infos unter unverwertbar.org und takebackthenightberlin.noblogs.org). Neben Streiks und Demos gibt es auch andere Mittel der Konfrontation, wie Diebstahl und Plünderung…

1. Mai 2023

Es werden viele Bullen anwesend sein, um alle Symbole des Kapitalismus zu bewachen, wie z.B. Co-Working Spaces und Polizeistationen. Wir rufen alle dazu auf, sich gut vorzubereiten! Beteiligt euch mit euren eigenen Argumenten und Inhalten (Schilder, Transparente, Flugblätter usw.) im gesamten Bereich des Blocks oder als eigene Unterblöcke im Block „Der Preis ist heiß“ in der Revolutionären 1. Mai-Demonstration. Achtet auf unsere Transparente!

Offene Versammlung „Der Preis ist heiß“ – Gegen Inflation, für die soziale Revolution! – April 2023

RWE Grunewald – Reichtum Wird Enteignet! (01.05.2023)

💥Montag 01.05.2023💥

wir berichten am Montag #b0105 ab 12:00 Uhr von der Demonstration

🔥RWE Grunewald – Reichtum Wird Enteignet!🔥

Montag, 01.05.2023 | 12:00 Uhr | Johannaplatz 14193 Berlin

Anreise: Bus M29, X10 Bismarckplatz | M19 Herbertstraße | M29 Lynarstraße | über S-BHf Halensee S41, S42, S45, S46, mit Bus M19, M29, X10

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🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Johannaplatz
  • Bismackallee
  • Bismarckkirche
  • Wernerstraße
  • Richard-Strauß-Straße
  • Menzelstraße
  • Hagenplatz
  • Königsallee
  • Erdener Straße
  • Baraschstraße
  • Winklerstraße
  • Am Bahnhof Grunewald

Heraus zum 1. Mai!

Wenn man viel Energie gegen die Stadt der Reichen & für die Stadt für alle hat, schafft man übrigens die Demo im Villenviertel UND in Neukölln.

Wir enden 16:00 am S-Bhf, Anschluss nach Neukölln wird erreicht!

Alternativ gibts ne starke Abschlusskundgebung!

RWE Grunewald – Reichtum Wird Enteignet

Berlin vs. Amazon Kundgebung (28.04.2023)

💥Freitag 28.04.2023💥

wir berichten am Freitag #b2804  ab 18:00 Uhr von der Kunbdgebung

🔥Berlin vs. Amazon Kundgebung🔥

Freitag, 28.04.2023 | 18:00 Uhr | U-BHf Warschauer Straße 10243 Berlin

Anreise: U1, U3, U12, S3, S5, S7, S9, S75, S85, Tram M10, Bus 300, 347

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👉Massive Ausbeutung von Arbeiter*innen, Klimazerstörung, Gentrifizierung – es gibt mehr als genug Gründe, gegen Amazon zu sein. Der Konzern steht für so vieles, das in unserem Wirtschaftssystem falsch läuft. Wir wollen das nicht länger hinnehmen und sagen Amazon ist hier in Berlin nicht willkommen!

⚡Auf unsere erste Aktion im November in Solidarität mit den streikenden Amazon Beschäftigten, folgt nun der nächste Schlag.

Auch wenn der Tower steht – wir bleiben widerständig!

📣Weiter geht’s also stabil GEGEN Amazon und FÜR Arbeitsrechte, Umwelt, Gemeinschaft und Zukunft bei unserer Kundgebung am 28.04. um 18:00 vor dem Amazon Tower an der U-Bahnstation Warschauer Straße.

Twitter: @berlinvsamazon

 

Brauni Bleibt! Solidarische Prozessbegleitung! (22.11.2022)

+++ Dienstag 22.11.2022 +++

wir berichten am Dienstag #b2211 ab 09:45 Uhr von

🔥Brauni Bleibt! Solidarische Prozessbegleitung!🔥

Dienstag, 22.11.2022 | 09:45 Uhr | Karl-Marx-Straße 77 12043 Berlin

Anreise: U7, Bus 166, M43 Rathaus Neukölln

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***english below***


Es gab nie ein “Normal”. Es gab nur die Illusion von Normalität.

Gestern (15.11.) haben wir, die Bewohner*innen der Brauni (Braunschweiger Straße 53/55), einen Brief von den Anwälten unseres Vermieters erhalten: Eine fristlose Kündigung.

Eine Woche vor unserem Gerichtstermin, indem wir auf Wohnrecht klagen. – Und er auf Räumung.

In 3 Tagen wird er unsere Innenräume begehen und Fotos machen.

Unsere jüngste Mobilisierung gegen ihn nutzt er nun auch und wird unsere Kundgebung, Transpis und Infozettel gegen uns verwenden!

Wir wollen bleiben und wir werden kämpfen!

Kommt am 22. November mit uns vor das Amtsgericht Neukölln für eine solidarische Prozessbegleitung!

Es handelt sich um eine offene Verhandlung, es kann also drinnen und draußen unterstützt werden.

Brauni se queda!
Brauni Bleibt!


There’s never been normal. There’s only been the illusion of normal.

Yesterday (15.11.) we received a letter from the lawyers of the landlord giving us the immediate termination of Brauni.

3 days before our landlord will walk through the house to find legal excuses to evict us. A week before our court hearing.


Our latest mobilization and politization of the landlords pathetic attempts to evict us is being used against us.

We want to stay and we will fight!

Come join us on the 22nd of November in front of Amtsgericht Neukölln (Karl – Marx Str. 77) at 9:45am. It’s an open court hearing – accompany us inside and outside of Amtsgericht Neukölln.

Fight with us!
Brauni will stay!
Brauni se queda!
Brauni Bleibt!